Der Olymp

Recht spontan haben wir uns für einen Kurzurlaub in Griechenland entschieden. Eine Wanderung darf da natürlich nicht fehlen und welcher Berg würde da mehr Reizen als der „Thron der Götter“, der Olymp?

Vom Parkpatz Prionia zum Skala (von Simone)

In der Ortschaft Litochoro wird bereits der Weg zum Parkplatz Prionia ausgeschildert. Dort kann man auf ca. 1000 Metern bei einer schönen Einkehr parken. Der Weg E4 auf den Olymp ist sehr gut ausgeschildert, es gibt somit keine Orientierungsprobleme.
Um ca 07:30 morgens starteten wir vom Parkplatz aus unsere Wanderung. Der Weg führt ein gutes Stück durch den Wald, was trotz den verhältnismäßig kühleren Temperaturen am Morgen wirklich angenehm war.
Nach ca. 2 Stunden können wir bereits das Refuge A, Spilio Agapitos erspähen. Nach knappen 3 Stunden gemütlichem Wandern waren wir dann auch dort angekommen. Der Weg bis hierher war sehr abwechslungsreich und kurzweilig und völlig problemlos zu bewältigen.
Wir wollten noch am selben Tag auf den Gipfel, also ging es nach 100_0658einer längeren Pause und einer kleinen Stärkung weiter.
Wir folgten weiter dem Pfad durch lichtere Wälder und gelangten schließlich zu einem mühsamen, endlosen und relativ steilen Schotterfeld. Dieser Teil war wirklich der anstrengeste Part auf dem Weg zum Skala. Ist dieses Schotterfeld jedoch überwunden, steht man auf dem Skala und hat einen wunderschönen Blick zum Mytikas, der zum Greifen nah scheint. Achtung, das Wetter ändert sich dort beinahe minütlich.
Der Mytikas war nun wirklich nah, allerdings bin ich im Klettern nicht sonderlich geübt und der Übergang zum Gipfel schien mir so fordernd, dass ich mich lieber dazu entschied, auf dem Skala eine ausgedehnte Pause zu machen.

Vom Skala zum Mytikas (von Danny)

Nachdem Simone entschieden hatte vom Skala aus meinen Weg zu verfolgen, habe ich meine Jacke angezogen und den Helm aufgesetzt.
Zuerst steigt man ein paar Meter nach unten und folgt den roten Markierungen. Diese sind den ganzen Weg gut sichtbar. Man kommt an zwei Spalten vorbei, wo man einen sehr schönen Einblick in den westlichen Kessel erhält.
Dann geht es ein Stück nach oben, jedoch nicht direkt auf den Gipfel. Hier traf ich eine Gruppe Kletterer, welche sich gegenseitig gesichert hatten. Haken dafür sind in regelmäßigen Abständen vorhanden. Jetzt überklettert einen kleinen Grat und wieder ein paar Meter ab. Hier findet man auch die einzige kurze Seilsicherung. Der letzte Weg zum Gipfel ist da! Also hoch und die Aussicht genießen!
Alles in Allem werden wir zwei die Tour nochmals machen, aber mit gegenseitiger Sicherung. Zurück auf der Hütte haben wir gegessen, viel Wein getrunken und nette Gespräche mit zwei Sachsen geführt.Griechischer Wein.....
Fazit: Eine Tour die sehr zu empfehlen ist. Das letzte Stück vom Skala zum Mytikas sollten aber nur geübte, schwindelfreie und trittfeste Menschen in Angriff nehmen. Besonders nett waren auch die Betreiber der Hütte Spilios Agapitos. Ein Besuch, der sich lohnt! Bergziegen gibt es dort auch zu sehen!

Aufstieg zum Skala

Panorama

Aufstieg zum Mytikas

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